Auf Partnersuche und verwitwet – eine schwierige Situation

Vielleicht haben Sie eine sehr schwere Zeit hinter sich, weil Sie verwitwet sind und vielleicht auch 50. Sind Sie sonst schon so weit, dass Sie sagen können, auf Partnersuche gehen zu wollen? Wenn Sie Ihren Lebensabend nicht alleine, sondern mit einer anderen Person verbringen wollen, dürfen Sie sich auf die Suche machen. Ihre Situation ist nicht einfach, denn verwitwet zu sein ist ein bisschen komplizierter. Sie sehen sich in einer ganz anderen Situation, als ein Single nach einer Trennung. Können Sie sich jetzt für einen neuen Partner öffnen? Eine gute Vorbereitung hilft Ihnen, damit Sie verwitwet trotzdem Ihr Glück finden können.

Die moralische Seite beachten

Vielleicht werden Sie bei der Partnersuche mit moralischen Fragen konfrontiert. Diese Fragen bergen größeres Konfliktpotenzial in sich, als Sie anfänglich vermuten. Vielleicht sind nämlich auch Kinder im Spiel, welche den Tod von Vater oder Mutter noch nicht verkraftet haben. Wollen Sie sich wirklich offiziell auf Partnersuche begeben? Diese moralischen Dinge sollten Sie vorher klären, damit es nicht ausarten kann. Ihnen ist das Lebensglück gegönnt, das sollten Sie wissen.

Fragen Sie sich auch, ob Ihre Familie oder Ihre Freunde mit der neuen Lebenssituation zurechtkommen. Vermeiden Sie es, anderen Leuten in Ihrem Umfeld vor den Kopf zu stoßen, wenn Sie sich auf die Suche nach einem neuen Partner machen. Deshalb dürfen Sie auch das Gespräch suchen. Wie wird es sein, wenn die Nachbarn über Sie reden? Können Sie damit umgehen, wenn Sie verwitwet und auf Partnersuche sind? Es wird für Gesprächsstoff sorgen, wenn ein fremdes Auto in regelmäßigen Abständen vor Ihrer Haustüre parken wird. Damit und noch mit vielen weiteren Dingen dürfen Sie sich auseinander setzen, bevor Sie sich verwitwet auf die Suche nach einem neuen Partner oder nach einer neuen Partnerin machen.

Haben Sie ein reines Gewissen?

Stellen Sie sich vor, dass sich das schlechte Gewissen melden könnte, wenn Sie verwitwet sind und auf Partnersuche gehen. Eventuell haben Sie noch das Gefühl, Ihren ehemaligen damaligen Ehepartner zu betrügen oder zu verraten. Erinnern Sie sich noch oft an die gemeinsame Vergangenheit und haben Sie damit friedlich abgeschlossen? Nur dann, wenn Sie über den Tod Ihres Partners hinweg sind können Sie der neuen Liebe begegnen. Sind Sie schon so weit, sich tatsächlich Single zu nennen? Können Sie sich eingestehen, dass Sie einen neuen Lebensabschnitt beginnen dürfen und wollen Sie das auch tun? Wenn Sie verwitwet sind, können Sie damit vielleicht ein Problem haben. Vielleicht sind Sie doch noch weiter entfernt von einer neuen Beziehung und möchten die Richtung noch nicht einschlagen. Nur dann, wenn Sie wirklich so weit sind, sollten Sie sich auf die Suche machen.

Über 50 und auf der Suche

Wenn Sie über 50 sind ist es ganz klar, dass Sie den Rest Ihres Lebens nicht alleine verbringen möchten. Das müssen Sie auch nicht. Wenn Sie verwitwet sind, dürfen Sie sich neuen Dingen öffnen. Nach der Trauerphase haben Sie alles verarbeitet. Diese Phase kann mehrere Jahre dauern, das liegt ganz an Ihnen. Erst dann, wenn Sie der Vitalität und Lebensfreude wieder offen gegenüberstehen, kann es weitergehen. Sie wollen die gemeinsame Zeit mit Ihrem neuen Partner oder mit Ihrer neuen Partnerin bestimmt genießen, nicht wahr? Die Zeit wird Sie nur dann bereichern, wenn Sie verwitwet sind und alles gut überstanden haben. Die sozialen Bindungen sind für Sie wichtig, diese sollten nach Möglichkeit stabil sein und gepflegt werden. Ihre Lebensqualität können Sie steigern, wenn Sie einen neuen Partner an der Seite haben. So können Sie Ihre zweite Lebenshälfte schön beginnen.

Eine neue Liebe finden

Machen Sie sich auf den Weg zu einer neuen Liebe, auch wenn Sie verwitwet sind. Starten Sie in die neue Zweisamkeit und leiten Sie alles in die Wege. Im Internet können Sie dafür die Kontakte ideal knüpfen. Können Sie sich vorstellen, ein Profil auf Partnersuche ab 50 zu erstellen? Das ist gar nicht so schwierig, wie Sie vielleicht denken. Bei dieser Partnerbörse ist es ganz einfach und sehr unkompliziert möglich, eine Partnerin oder einen Partner zu finden. Für die Börse spielt es keine Rolle, ob Sie einfach nur Single oder verwitwet sind. Es liegt an Ihnen, wie Sie Ihr Profil füllen und sich selbst beschreiben. In jedem Fall macht es Sinn, ein nettes Profilbild von Ihnen hoch zu laden.

Die Erwartungen an online Dating Börsen ab 50

Was erwarten Sie sich, wenn Sie über 50 sind und online auf Partnersuche gehen? Sie müssen nicht sofort die große Liebe treffen, Sie müssen aber auch keinen Betrug fürchten. Das, was Sie aber in einer solcher online Börse finden, sind gleich gesinnte Menschen. Vielleicht befindet sich jemand anderes im selben Abschnitt, genauso wie Sie. Teilen Sie diesen Lebensabschnitt und kommunizieren Sie mit anderen, denen es auch so geht. Vielleicht gibt es noch andere Menschen, die auch verwitwet sind und nicht alleine bleiben wollen? Verfolgen Sie Ihre Absichten und Ziele und sorgen Sie für guten Gesprächsstoff. Es gibt sicherlich andere Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, wie Sie. Sprechen Sie darüber und genießen Sie das Leben.

Spezielle Singlebörsen

Haben Sie gewusst, dass es ganz besonders spezielle Singlebörsen gibt, welche für Menschen über 50 gedacht sind? Bei dieser ganz besonderen Zielgruppe finden Sie genau die Personen, mit denen Sie herrliche Unterhaltungen führen können. So definieren Sie das passende Alter, was wiederum die Wahrscheinlichkeit erhöht, genau den richtigen Menschen zu treffen. Als Witwe oder als Witwer ist das für Sie vielleicht eine Erleichterung. Sprechen Sie mit anderen, die vielleicht ein vergleichbares Schicksal erlebt haben. Dadurch fällt Ihnen der Austausch noch leichter, wenn Sie verwitwet sind. Möchten Sie sich auf einen neuen Partner einlassen oder suchen Sie ganz einfach nur Kontakt? Das alles ermöglicht Ihnen eine Singlebörse ab 50. Der Kontakt zu gleich gesinnten ist einfacher, als Sie es meinen. Bestimmt finden Sie auch andere ähnliche Leidensgenossen, damit Sie sich öffnen können.

Hobbygruppen und Vereine besuchen

Möchten Sie wieder am Leben teilnehmen, obwohl Sie verwitwet sind? Wie wäre es alternativ mit Hobbygruppen oder Vereinen, damit Sie wieder am Leben teilnehmen können? Diese spezialisieren sich auf Senioren, die wieder zueinander finden wollen. Es kann passieren, dass Sie bei solchen Aktivitäten die neue Liebe finden. Setzen Sie auf weitere Aktivitäten, wie zum Beispiel:

  • Wandern
  • kochen
  • Sport

Bei dieser Art von Freizeitgestaltung können innige Freundschaften und mehr entstehen. Auf Basis gemeinsamer Lebenserfahrungen können Sie dann eine neue Beziehung finden. Auch wenn Sie verwitwet sind, dürfen Sie die Liebe noch einmal kennen lernen. Das einzige, was Sie dafür brauchen, ist ein bisschen Mut.

Die besten Möglichkeiten für Ihre Situation

Sie haben nun erfahren, dass es sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten gibt, wenn Sie als Witwer oder Witwe jemanden kennen lernen wollen. Auch wenn Sie Ihren Ehepartner verloren haben, befassen Sie sich vielleicht irgendwann mit dem Gedanken, eine neue Beziehung zu beginnen. Sie werden erkennen, dass das Leben weitergeht. Irgendwann hegen Sie dann den Wunsch nach einer Partnerschaft. Wie attraktiv sind solche Datingbörsen und Freizeitmöglichkeiten mit anderen gleich gesinnten für Sie?

Wen suchen Sie wirklich?

Vielleicht sind Sie auf der Suche nach einem Menschen, der Ihre komplexen Erfahrungen und Gefühle verstehen kann. Dann darf es ein entsprechend reifer Partner für Sie sein, mit dem Sie wieder Spaß am Leben haben. Das gilt ganz besonders für Sie, wenn Sie verwitwet sind. Eine neue Bindung kann für Sie ein sehr schwieriges Thema bedeuten. Als alleinstehende Person haben Sie ganz andere Bedürfnisse. Für Sie zählt es, einen gefühlvollen Partner zu finden, mit dem Sie gut reden können. Dafür gibt es übrigens auch renommierte Anbieter, die für ihre Seriosität bekannt sind.

Welche Interessen haben Sie?

Sind Sie sich über Ihre Interessen im Klaren? Eventuell haben Sie noch Hemmungen damit, sich mitzuteilen. Vielleicht sind Sie auch ein schüchterner Mensch, der sich nur schwer öffnen kann. Für verwitwete Alleinstehende ab 50 gibt es seriöse Vermittlungen, die Ihnen eines garantieren: gute Kontakte. Gerne können Sie sich auch hilfreiche Tipps und Ratschläge holen.

Unterhaltungen im Forum

Gerne können Sie auch Unterhaltungen in diversen Foren führen, wenn es um die Thematik Partnerschaften und Lebensgestaltung geht. Toben Sie sich aus, denn es stört niemanden, dass Sie verwitwet sind. Sie können sich darüber mitteilen oder nicht. Außerdem sind Sie an keinerlei Termine gebunden, alles ist freiwillig. Sie selbst dürfen entscheiden, wann Sie sie wieder so weit sind, um einen Flirt anzufangen. Vielleicht haben Sie noch Hemmungen, sich dafür an den Computer zu setzen. Entscheiden Sie selbst, wann der richtige Moment dafür gekommen ist.

Seriöse Anbieter auswählen

Wenn Sie verwitwet und Single sind, sollten Sie aufpassen, wo Sie auf die Suche gehen. Das bedeutet, dass Sie ausschließlich auf seriöse Angebote eingehen sollten. Im Internet kursieren sehr viele unseriöse Anbieter. Wenden Sie sich deshalb an die renommierten Plattformen, um die richtigen Kontakte zu knüpfen. Dafür gibt es zum Beispiel entsprechende Vorschläge und Elite Offerte, an denen Sie sich orientieren können. Möchten Sie gleichaltrige Männer oder Frauen kennenlernen? Das können Sie im Internet ganz einfach bei einem Chat tun. Beginnen Sie Ihren Flirt.

Es gibt viele potentielle Partner da draußen

Können Sie sich vorstellen, wie viele Möglichkeiten es gibt, auf andere über fünfzigjährige Singles zu treffen? Wenn Sie sich mit der Thematik noch nicht auseinandergesetzt haben, fällt Ihnen diese Vorstellung vielleicht schwer. Trotzdem gibt es zahlreiche reife Singles und alleinstehende, die darauf warten, nette Gespräche zu beginnen. Versuchen Sie, Ihre Perspektive zu verändern und sehen Sie das große Gesamte. Für eine neue Partnerschaft dürfen Sie sich öffnen. Bestimmt vermissen Sie die Geborgenheit und die Liebe, welche Sie in den letzten Jahren kennen lernen durften. Das steht Ihnen auch jetzt auch zu.

Über fünfzigjährige sind aus dem Diskotheken Alter heraus, Sie suchen etwas anderes, um sich kennen zu lernen. Es gibt viele Alternativen, die Ihnen diesen Wunsch ermöglichen. Sind Sie schüchtern und möchten Sie im Alltag niemanden einfach so ansprechen? So geht es auch vielen anderen Singles, die verwitwet sind.

Ihre Ansprüche

Wissen Sie, welche Ansprüche Sie an einen potentiellen Partner oder Partnerin haben? Stellen Sie fest, welche Eigenschaften Ihnen wichtig sind. Eventuell brauchen Sie folgende Infos:

  • Sozialer Hintergrund
  • finanzielles
  • die Bildung

Diese Kriterien und Eigenschaften sollten Sie vergleichen, damit Sie gleich eine gute Basis schaffen. Gerne können Sie dafür online auch einen Filter setzen, um eine nähere Auswahl zu treffen. Singlebörsen für über fünfzigjährige Witwen und Witwer haben sich darauf spezialisiert. Möchten Sie sich bei der Generation 50+ umsehen?

Es wird Ihnen gut tun, gemeinsame Unternehmungen zu machen oder ganz einfach nur die Gedanken auszutauschen. Eventuell wartet schon eine neue Partnerschaft auf Sie. Wer weiß das schon? Das Angebot für alleinstehende über 50 wächst jeden Tag. Wenden Sie sich an andere gleich gesinnte und wählen Sie dafür die reifere Generation aus. Gerne dürfen es auch noch weitere Möglichkeiten, wie zum Beispiel speziell konzipierte Ausflüge und Kulturerlebnisse sein, die Sie gemeinsam erleben. Wie weit können Sie sich diesen Gedanken öffnen?

Wann sind Sie bereit?

Solange Sie Ihre Trauerphase gut abgeschlossen haben, sind Sie bereit für eine neue Partnerschaft. Das zählt auch dann, wenn Sie verwitwet sind. Gehen Sie verständnisvoll mit der Situation um, denn vielleicht hat auch Ihr Gegenüber eine Geschichte zu erzählen. Wie lange ist es her, seit der Ehepartner verstorben ist? Die große Frage ist, ob Sie sich ablenken wollen oder tatsächlich bereit sind, einen neuen Schritt zu wagen. Kommen Sie damit ins Reine, bevor Sie sich für das neue Glück eröffnen.

Niemand kann Ihnen vorschreiben, ab wann Sie sich auf die Suche nach einem neuen Partner oder nach einem neuen Partner machen dürfen. Wenn die Kinder schon erwachsen und aus dem Haus sind, kann es grundsätzlich losgehen. Außenstehende können nur sehr schwer beurteilen, wie es Ihnen geht, wenn Sie nun verwitwet alleine zu Hause leben. Vielleicht sind Sie sehr einsam nach dem Tod Ihrer langjährigen Partnerin oder Ihres langjährigen Partners. Damit Sie sich nicht mehr alleine fühlen, dürfen Sie sich für neues öffnen. Niemand hat das Recht Ihnen zu sagen, wie lange oder kurz Sie trauern sollen.

Niemanden fällt es einfach, sich nach dem Tod des Partners auf eine neue Partnerschaft oder Beziehung einzulassen. Öffnen Sie sich mit Ihren Gedanken und zeigen Sie Ihre Gefühle frei, damit Sie endlich Frieden mit der Situation schließen können. Stehen Sie bereits an der Schwelle zu einer neuen Partnerschaft? In welcher Phase des Trauerprozesses stehen Sie noch?

Geben Sie sich Zeit

Wenn Sie sich nicht genug Zeit geben und den Trauerprozess nicht völlig abschließen, stürzen Sie sich in eine neue Partnerschaft mit einem anderen Menschen. Diese Ablenkung wird Ihnen und auch der anderen Person absolut nicht weiterhelfen. Nur dann, wenn Sie innerlich schon so weit sind, um sich zu öffnen und auf einen neuen Menschen einzulassen, können Sie ein glückliches Leben beginnen. Welche Rolle spielen Sehnsucht und Wehmut in Ihrem Alltag noch in Bezug auf den verlorenen Menschen? Haben Sie Schuldgefühle?

Als Betroffener, der verwitwet auf der Suche nach neuen Partnerschaften und Beziehungen ist, wissen Sie vielleicht nicht, wie Sie sich jetzt verhalten sollten. Das führt mitunter oftmals auch zu Schwierigkeiten in der Sexualität. Sie müssen sich aber nicht schämen, wenn Erinnerungen hochkommen oder Sie sich unter Druck gesetzt fühlen. Nehmen Sie sich genau die Zeit, die Sie brauchen, um über den verstorbenen Partner hinwegzukommen.

Offene Gespräche führen

Gehen Sie offen damit um und integrieren Sie auch den verstorbenen Partner in die Gespräche. Sie dürfen über alles reden, worüber Sie sprechen möchten. Sie sollten das Gefühl haben, sich öffnen zu können. Es wird besondere Erinnerungstage geben, zum Beispiel auch den Todestag. Natürlich dürfen Sie dann an den verstorbenen Partner denken und darüber sprechen.

Die besten Ratschläge

  • Dem neuen Partner eine Chance geben
  • überfordern Sie sich nicht
  • geben Sie sich Zeit
  • erlauben Sie die neue Liebe
  • gestehen Sie sich Erinnerungen an den verstorbenen Partner zu
  • Sie dürfen noch traurig sein
  • lassen Sie Freunde und Kinder den neuen Partner akzeptieren

Ratschläge für den Alltag

Vielleicht sind Sie aber doch noch nicht so weit und fragen sich, wie Sie das Leben alleine meistern sollen. Der Tod des Partners kann sehr oft sehr unvermittelt kommen. Manchmal ist es nicht einmal möglich, sich darauf vorzubereiten. Ganz egal, wie Sie die Situation erlebt haben – Sie dürfen selbst entscheiden, wie Sie alles verarbeiten.

Das Leben neu ordnen

Wenn Sie so weit sind, um das Leben neu zu ordnen, haben Sie

  • Traurigkeit
  • Verzweiflung
  • Trauer

verarbeitet und können den Alltag wieder bewältigen. Nun fragen Sie sich vielleicht, wie Sie diesen Alltag alleine bewältigen sollen, ohne dass ein Partner an Ihrer Seite ist. Setzen Sie sich als Witwer oder als Witwe nicht damit unter Druck. Der Alltag lässt sich langsam aber sicher neu strukturieren. Nach dem Verlust des Ehepartners oder Lebenspartners ist Trauer etwas ganz Normales. Es kann sogar einige Jahre lang dauern, bis Sie sich neu orientieren wollen, um die Liebe wiederzufinden.

Angst vor der einsamen Zeit

Vielleicht geht es Ihnen auch so, dass Sie Angst davor haben, einsame Zeiten erleben zu müssen. Es sollte aber keine Ablenkung sein, wenn Sie sich als Witwe oder als Witwer auf Partnersuche machen, nur damit Sie nicht alleine sind. Sie können sich auch anfänglich Beschäftigungen und Aktivitäten suchen, welche Ihnen guttun. Alternativ dürfen Sie als Betroffener auch eine Selbsthilfegruppe aufsuchen. Möchten Sie Menschen um sich haben? Wenn Sie verwitwet und auf Partnersuche sind, ergeben sich neue Möglichkeiten.

Akzeptieren Sie emotionale Rückschläge

Sie dürfen sich eingestehen, dass emotionale Rückschläge immer wieder kommen. Sie werden manchmal auch in emotionale Löcher fallen, weil Sie Ihren Lebenspartner oder Ihre Lebenspartnerin ganz einfach vermissen. Das ist ganz normal, wenn man verwitwet ist. Höchst wahrscheinlich wird es Ihnen am Todestag ganz besonders stark auffallen. Unterdrücken Sie dieses traurigen Gefühl auf keinen Fall.

Am besten hilft es, wenn Sie in solchen traurigen Situationen der Emotion über Ihre Gefühle sprechen und über alles reden. Außerdem können Sie Hilfe bei Selbsthilfegruppen finden. Tauschen Sie sich mit gleich gesinnten Menschen aus, die Sie verstehen. Eventuell finden Sie jemanden, der einen ähnlichen Trauerprozess schon durchlebt hat. Alternativ können Ihnen Gespräche mit folgenden Personen helfen:

  • Trauerbegleiter
  • Pfarrer
  • Psychologe
  • Arzt

Andere sind auch überfordert

Sie dürfen davon ausgehen, dass auch andere mit dem Thema des Todes überfordert sind und nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen. Deshalb kann es durchaus sein, dass sich Bekannte und Freunde von Ihnen für eine gewisse Zeit distanzieren. Das hat aber nichts mit Ihnen zu tun. Geben Sie auch den anderen die Zeit, um alles zu verarbeiten. Es wird Freundschaften geben, die mit der Zeit einschlafen.

Einen Neuanfang wagen

Im Alltag bieten sich immer wieder Chancen für Sie an, um einen Neuanfang zu starten. Die Hinterbliebenen werden Ihnen immer als Freunde und Angehörige zur Seite stehen. Dass diese Lebensphase für Sie emotional schwierig wird, darf so sein. Es kommt aber der Tag, an dem Sie wieder Lebensfreude und Energie verspüren. Vielleicht gibt es ein Hobby, dem Sie wieder nachgehen wollen? Wenn Sie verwitwet sind, ist die Situation plötzlich ganz anders.

Kein allgemeines Rezept

Es gibt kein gültiges Rezept, das universell eingesetzt werden kann und Sie werden keinen großen Leitfaden finden, wie Sie Ihren Alltag als Witwer oder Witwe meistern sollten. Während andere nicht lange brauchen, um einen Neuanfang zu starten, benötigen manche wiederum einfach mehr Zeit, um das Leben neu auszurichten. Wenn Sie den Wunsch nach Veränderung haben, dürfen Sie diese herbeiführen. Wenn nicht, dürfen Sie alles lassen, wie es ist. Das erste Trauerjahr ist bekanntlich das härteste. Irgendwann werden Sie lernen, dass das Sterben und der Tod eine Selbstverständlichkeit und Teil des Lebens sind. Als solchen dürfen Sie diesen auch akzeptieren und damit leben lernen. Wie Sie mit einem Todesfall umgehen, finden Sie heraus.

Was tut gut?

Egal, in welcher Phase der Trauer Sie sich befinden – Sie dürfen genau das tun, was Ihnen gerade tut guttut. Andere Menschen können Ihre Situation nicht nachvollziehen, denn niemand empfindet nach, was es für Sie heißt, wenn Sie Ihren Ehepartner verlieren. Es reißt tiefe Wunden und handelt sich um ein traumatisches Erlebnis. Dieses müssen Sie allmählich emotional und gedanklich langsam verarbeiten. Vielleicht wollen Sie es immer noch nicht wahrhaben, dass Sie alleine sind. Es kann aber auch sein, dass Sie sich auf Partnersuche begeben möchten, weil Sie soweit sind.

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